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- 27.12.2010: Tu Gutes
- 6.12.2010: Gut das wir Wetter haben
- 9.11.2010: Weihnachten, Silvester, Neujahr und andere verrückte Sachen
- 28.10.2010: Kinder braucht die Welt
- 22.6.2010: Es ist getan 29T
- 3.6.2010: Goßmar erwartet seine Gäste
- 18.5.2010: Ich bin ja sooooooooooooo müde
- 5.1.2010: Prost Neujahr 2010; Wo ist nur die Zeit geblieben?
- 29.7.2009: Ihr habt ja alle so Recht
- 21.8.2008: Die Qual der Wahl
Blogroll
Archiv der Kategorie Geschichten die das Leben schreibt
Tu Gutes
27.12.2010 von admin.
Das mit dem Winterschlaf hat nicht geklappt. Wir Menschen sind wohl doch nicht so dafür geschaffen. Wer soll den auch bei dem Weihnachtsstress Ruhe finden. Aber jetzt sind diese Tage ja erstmal vorbei, war ja nur ein verlängertes Wochenende, aber dafür reichlich Schnee. Das zum Thema “weiße Weihnachten”. Sehr passend dazu ist der Artikel auf www.Heideblick.de Habe mich köstlich amüsiert. Wie aus dem Leben gegriffen.
Jetzt noch ein paar Kleinigkeiten zum Jahresabschluss erledigen und dann fängt alles wieder von vorn an, nur eben 2011 hinter dem Datum schreiben. Werde wie jedes Jahr Wochen brauchen, bis ich es auf Anhieb richtig schreibe. So ist dass eben, wenn man älter wird, was man ja auch im neuen Jahr erneut wird, och neeeee nicht schon wieder.
Nicht zu ändern, habe gehört geht jedem so.
Am Heiligen Abend in der Kirche sprach man viel von Nächstenliebe und halten alle zusammen und nehmt Euch bei den Händen und so. Hört sich immer schön an, aber was ist den wirklich darunter zu verstehen. Wie zeigt sich Nächstenliebe im täglichen Leben. Sind wir wirklich so uneigennützig und helfen den Schwachen in unserer Gesellschaft ohne eigene Vorteile daraus ziehen zu wollen? Es ist halt so, wo Reichtum ist, gibt es auch Armut, wo Freude ist, ist auch Trauer, wo Licht ist, ist auch Dunkelheit. Der ewige Kampf der Gegensätze, welche sich ja bekanntlich anziehen.
Nun genug philosophiert, jeder ist sich selbst der Nächste, ohne Fleiß kein Preis und ich als bekennender Atheist sollte lieber mehr auf die weltlichen Sachen achten.
Es ist mittlerweile 22:30 Uhr. Eine letzte Zigarette für heute treibt mich auf den Balkon, in die dunkle, kalte, verschneite Nacht. Über die Dorfstrasse sehe ich eine Gestalt ein schwachbeleutetes Fahrrad schieben. Um diese Zeit, bei diesem Wetter denke ich noch so, um natürlich gleich darauf zu schließen, dass dieser arme Kerl bestimmt von Arbeit kommt. Zielsicher schiebt er sein Fahrad durch hohe Schneewehen die Strase entlang. Ich gehe fröstelnd zurück in die warme Stube, nicht ohne einen letzten Blick des Bedauerns auf den einsamen Radfahrer (Fahrradschieber) zu werfen. Ich denke noch daran wie wir als Autofahrer über die zugewehten und glatten Strassen schimpfen, welche ein in Ohnmacht gefallener Winterdienst nicht in den Griff bekommt. Aber welche Schimpftiraden mögen erst aus seinem Munde zu diesem Thema kommen.
Am nächsten Nachmittag überhole ich auf der Bundesstrasse ganz vorsichtig einen älteren Radfahrer. Ob das der von gestern Abend ist denke ich noch so, muss mich aber auf die Strasse konzentrieren. Am Abend sehe ich ihn wieder, sein Fahrrad schiebend vorwärts bewegen, einen unbefestigten Weg am Rande des Dorfes, zu einem einzelnen Gehöft. Selbst schon Rentner besucht er seine Mutter jeden Tag im 5 km entfernten Seniorenheim erzählt man mir später, egal ob es regnet oder schneit, die Sonne erbarmungslos brennt und im Radio schon gewarnt wird, wegen Ozonbelastung und so. Nichts scheint diesem Mann daran zu hindern wahre Nächstenliebe zu tun. Ich bin schwer beeindruckt, es gibt sie also doch, die Menschen, die jeden Tag menschliches tun. So sei es auch in 2011.
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Gut das wir Wetter haben
6.12.2010 von admin.
Große Schneeberge liegen an den Strassenrändern. Die Autos bewegen sich auf den mittlerweile gesetztlich vorgeschriebenen Winterreifen nur sehr bedächtig durch Schneewehen und sau glatten Strassen vorwärts. Erneut überraschte uns der Winter völlig unvorbereitet in Zeiten der globalen Erwärmung. Dabei hatte ich schon vor 3 Jahren geplant meine Heizung gegen eine Klimaanlage zu tauschen.
Erst der Krampf mit den tausenden Litern Regenwasser, die einfach nicht in das Erdreich versickern wollten und dann zweistellige Minusgrade und ein “wenig Schnee”. Ich fahre das Auto auf die geschobene Ausfahrt vor dem Haus und überlege wie ich nach Beesdau komme. Strasse wird ja noch bis 31.12.
fertig gebaut, ach so ja Wetter, dann etwas später. Zwei Varianten stehen zur Auswahl.
Über die schmale, durch die Traktoren der Agrargenossenschaft geschaffene, einspurige Strasse nach Freesdorf und dann über Görlsdorf oder aber über die B96 nach Bornsdorf und dann durch den Wald von der” jenne Siete” (Goßmar´sche Mundart) nach Beesdau. Entscheide mich für die zweite und stehe mit durchdrehenden Rädern an der Auffahrt zur B96. Der “große Berg” lässt sich auch mit den nagelneuen Winterreifen nicht bezwingen. Rolle zurück bis zum Ortseingangsschild und hole Schwung, um dann vorn wider anzuhalten, da Verkehr. Im dritten Anlauf bin ich auf der Bundesstrasse und lass die Pferde ziehen. Eine flackernde gelbe Lampe im Auto (so ein komischer elektronischer Schnickschnack) erinnert mich daran, dass es auch hier glatt ist. Bis Bornsdorf alles ok, die Kurven zwischen Riedebeck und Bornsdorf kennt man ja, also Vorsicht geboten. Durch Bornsdorf durch, naja und dann können die Winterreifen beweisen, warum da eine Scheeflocke drauf ist. Wie immer komme ich zu spät, nur diesmal noch etwas später.
Mir fällt ein Spruch aus DDR Zeiten ein. Die 4 Feinde des Sozialismus, Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Damals hatten die wenigsten Winterreifen aber nach ein paar Tagen hatten wir das Chaos im Griff, jetzt hat uns das Chaos im Griff.
Auf der Homepage der Stadt Luckau wurde jetzt informiert, dass die Strassen in Kategorien eingeteilt sind. Bei Kategorie 5 muss es erst über 15 cm schneien, dass der Winterdienst räumt. Ansonsten die Anlieger selbst. Begründet wird dies, durch gestiegene Kosten und mangelndes Personal. Wer also fern ab des Verkehrs etwas ruhiger wohnt, muss auch in Kauf nehmen, seine Zufahrtsstrasse selbst zu beräumen. Aber habt Vertrauen, der Wetterdienst hat die nächsten Schneefälle angekündigt und da sollten doch 15 cm drin sein. Es sei denn, ihr seit in der Kategorie 6, da müssen erst 30 cm fallen und die werden erst beräumt, wenn alle vorherigen Kategorien abgearbeitet sind, also wahrscheinlich bis zum einsetzenden Tauwetter, welches eine natürliche Abnahme der Schneehöhe zur Folge hat und somit dann nicht mehr beräumt werden muss. Ein Teufelskreis. Welche Blüten manchmal im Winterschnee zum Vorschein kommen ist doch bemerkenswert.
Ich mach jetzt Winterschlaf. Bis zum Frühjahr.
Euer BGL
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Weihnachten, Silvester, Neujahr und andere verrückte Sachen
9.11.2010 von admin.
In den Einrichtungen des Handels ist es nicht zu übersehen, der große RUN ist gestartet, die letzten Tage des Jahres 2010 sind eingeleutet. Jetzt geht es wieder los, was kaufe ich für meine “Lieben”. Am Heiligabend dann wartet jeder auf sein Geschenk, obwohl es ja jedes Jahr das gleiche ist: “Ihr solltet doch nichts für uns kaufen, wir haben doch alles was wir brauchen, ihr braucht doch nicht so viel Geld ausgeben.” (Habe ich einmal gemacht und vereinbahrungsgemäß nichts gekauft, die Gesichter verfolgen mich heute noch in meinen schlimmsten Alpträumen)
Freuen tut man sich doch, oder man tut zumindestens so, wenn man etwas geschenkt bekommt. Man überlegt in bißchen wo man diese achso schönen Sache präsentieren kann, zumindestens für ein paar Monate, um es dann in irgendwelchen Kisten auf dem Boden zu verstauen. Kinder sind da etwas lockerer. Am 1. Weihnachttag sitzen sie vor dem PC und versuchen die Geschenke bei EBAY zu versteigern oder bieten es bei Tauschbörsen an, um schließlich doch noch das zu bekommen, was sie sich eigentlich gewünscht hatten, aber vom Familienvorstand abgelehnt wurde.
Ich werde mich wieder für etwas Sinnvolles entscheiden. Meine Frau braucht einen neuen Kochtopf um mir schmackhaftes Essen zubereiten zu können, meine Kinder einen Tankgutschein um mein Auto wieder voll zutanken, die Freunde von ihnen bekommen Werkzeug um notwendige Arbeiten an unserem Haus ausführen zu können, mein Schwiegervater einen neuen Schneeschieber nebst Besen und meine Schwiegermutter ..? Am besten eine Einkaufsfahrt nach Berlin, ich fahre, sie kauft ein, ich lege noch was zu und sie bezahlt. Auf dem Rückweg muss dann das Auto noch gewaschen und getankt werden und alle sind wieder zufrieden. So ist glaube ich jedem geholfen, dem Schenker und dem Beschenkten. So etwas nennt man Synergieeffekt, man macht anderen eine Freude und erzielt, natürlich ungewollt :-), einen nicht zu verachtenden positiven Nebeneffekt.
Also Augen auf, beim Geschenkekauf.
Eine stressfreie Vorweihnachtszeit wünscht Euch allen
BGL
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Kinder braucht die Welt
28.10.2010 von admin.
Unser schönes Heideblick. Tolle Landschaften, schöne Dörfer, tolle Menschen. Na ja, nicht alle, wo gibt es dass schon, aber doch wohne ich gern hier in dieser verträumten Ecke unseres brandenburgischen Landes. Und zum Einkaufen ist es auch nicht weit bis in die schöne historische Stadt Luckau. Man braucht nicht mal in die Innenstadt vordringen, da die Supermärkte strategisch sehr günstig im Außenbereich angelegt wurden, für Autofahrer ideal. Ein Auto braucht man hier unbedingt. Zum einen um die vielen Kilometer zu meistern die zwischen dem zu Hause und dem Arbeitgeber liegen, welcher ja auf regelmäßige Besuche besteht, zum anderen um sich mit Sachen des täglichen Bedarfs zu bevorraten und natürlich um die Kinder, so man hat, in die nächstgelegene pädagogische Einrichtung zu bringen.
Ach ja, wie schön war das Früher, kurz mit dem Fahrrad um die Ecke, kurzer Plausch und man war die kleinen Racker für ein paar Stunden los. Und heute fährt man doch einige Kilometer, meist noch in die falsche Richtung bezüglich des Arbeitsweges, um die Kleinen in die Obhut staatlich ausgebildeter Pädagogen zu geben, oder gibt es dafür auch schon ein neues Wort.
Ja, ja die guten alten Zeiten sind vorbei, zum Teil gut so, andererseits traurig. Unsere Kita war mit eine der Ersten, die geschlossen wurde. Kinderzahlen rückläufig, Kosten zu hoch, Bedarf nicht da, etc. Mußte man so einsehen, war auch so.
Schaue mir gerade mal die Entwicklung der Geburtenzahlen in Heideblick an, weil in Gehren die Kita ausgebaut werden soll oder sollte, mit Fördermitteln und dann ohne, was teurer ist als mit und kein Geld da ist, aber gemacht werden muss was, weil geht so nicht. Sehr verwirrend für Außenstehende. Das Schlimmste ist eigentlich der öffentlich ausgetragene Streit der Gemeindevertreter, die sich einfach nicht einigen können, warum auch immer. Die Eltern wissen nicht wie es weiter geht, sollen sie sich schon um eine andere Unterbringung kümmern oder wird nun doch etwas gemacht und wenn etwas gemacht wird, geht es dann so weiter wie angefangen oder wird hier eine Minimallösung gemacht, wo nur die Mindestanfordrungen erfüllt werden.
Probleme die einen nachdenken lassen und man selbst kommt zu der Erkenntnis “Blos gut, meine Kinder sind schon groß.” Man ließt im Internet und in der Zeitung, wie sich die Eltern engagieren, versucht ihre Argumente zu verstehen, höhrt die Aussagen der Entscheidungsträger, schüttelt manchmal sein leicht ergrautes Haar, wundert sich, ergreift Partei und versteht es trotzdem nicht.
Die Entscheidung eine Strasse zu bauen ist schneller getroffen, obwohl es hier meist um größere Beträge geht. Es ist ja auch wichtig auf einer glatten Asphaltstrasse von einem Ort zum anderen fahrzeugschonend dahin zu gleiten. Aber wer braucht schon Kinder in seiner unmittelbaren Nähe, wenn es nicht gerade die eigenen Enkelkinder sind, die man ja wenn sie nerven an die Erzeuger zurück geben kann. Ansonsten verursachen diese kleinen Racker ja nur imense Kosten, welche man in einer buchhaltärischen Aufarbeitung nach Soll und Haben, auch mit größten Anstrengungen nicht in den positiven Bereich bekommt.
Und trotzdem brauchen wir unseren Nachwuchs, denn wer soll mal für uns die Rente verdienen, uns helfen, wenn wir krank werden, uns pflegen, wenn es gar nicht mehr geht? Genau diese Generation, über die wir jetzt aus Kostengründen entscheiden. Die große Politik hat es uns vor gemacht und versucht jetzt den Scherbenhaufen einer verfehlten Sozialpolitik zu sortieren. Ob man noch was Brauchbares finden wird?
Lassen wir es in unserem Ort nicht so weit kommen und lassen die uns gebotenen Möglichkeiten nicht ungenutzt. Später bereuen wir es und müssen mit einem größeren Aufwand dann doch etwas machen. Andre Orten würden sich darüber freuen
Da stellt sich mir die Frage “Kinder”, sind die nicht gleich in Groß zu bekommen?
Euer BGL
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Es ist getan 29T
22.6.2010 von admin.
Die vielen Stunden des Vorbereitens haben sich gelohnt. Das Dorffest 2010 ist Geschichte und das Org-Kom. ist zufrieden. Noch ein paar Stunden aufräumen und kaum einer ahnt das hier mal ein Zelt mit Tischen und Bänken gestanden hat. Jetzt erstmal Schlaf nachholen, soll zwar rein medizinisch nicht gehen, klappt aber, habe gestern für 2 Nächte geschlafen und war immer noch müde.
Es war aber schön, ist auch die Meinung vieler Besucher. Man trifft sich mal, schwatzt ein wenig über die alten Zeiten, erfährt Neuigkeiten, eben halt Klatsch und Tratsch auf gehobenen Niveau. Die Kinder hatten Spaß mit der Feuerwehr, Hüpfburg und Marionettentheater, die Erwachsenen beim Mistgabeldart, Kegeln und Bierfassweitwurf, welches natürlich vorsorglich geleert wurde, um die Aufgabe etwas einfacher zu machen. Fast 9 m für den Erstplazierten hört sich zwar wenig an, aber probiert es selber mal. Ich schleuderte das Fass gefühlte 20 m weit, hat aber nicht für die ersten Plätze gereicht. Und mein Leasinghahn krähte in diesem Jahr tatsächlich ein paar mal, so dass ich nicht bei der Verlosung des Beils mitmachen musste (siehe dazu Beitrag Dorffest 2008) aber mehr auch nicht.
Heute LR aufgeschlagen. Steht geschrieben “Müde Männer machen mächtig Party.” Habe umgeblättert, weil nicht von Interesse. Von Anderen erst erfahren, dass der Michael Sagorny (Autor) uns gemeint hat. Habe gleich die Beesdauer Feuerwehr angerufen und gefragt ob sie gemeint sein könnten. Haben mich aber nicht verstanden, waren noch zu müde. Aber eine Jacke wurde vermisst. Haben wir auch unschwer finden können, da solch “kleine” Kleidergrößen bei uns in der Feuerwehr nicht getragen werden, sind halt richtige Männer. Auf diesem Wege ein herzliches “Gut Wehr” nach Beesdau, danke fürs kommen und bis bald bei Euch. Und Herr Sagorny, wenn Sie mich schon zitieren “L. (49) sagte” habe doch gesagt “L. (29T) schreiben, hört sich besser an! Auf Grund dieser schamlosen Offenlegung meines Alters, werde ich die LR um einen Zuschuss zu meier Geburtstagsfeier (29U) bitten.
Bis zum nächsten Jahr
Euer BGL
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Goßmar erwartet seine Gäste
3.6.2010 von admin.
Hallo Rest der Welt. Schon gehört, pünktlich zu unserem Dorffest 19./20.06.2010 wird der Sommer ausbrechen. Das hoffen zumindestens alle Beteiligten vom Orgkom. Das Unwetter 2008, was für eine Überflutung der Festwiese sorgte muss uns ja nicht noch einmal treffen. Ich bin ja dafür, dass wir das schöne Wetter immer dahin schieben, wo gerade was los ist, so z.B. am darauf folgenden Wochenende nach Gehren. Da hat man nämlich irgendwann etwas gefunden, wo steht, das irgendein König vor 1000 Jahren bei einer seiner Kriegszüge krank wurde und dort in der Nähe die Burg Jarina heimsuchte, um sich gesund pflegen zu lassen. Der olle Fürst, dem die Burg gehörte hieß Gero, daher der Name des Ortes. Jetzt kann ich mir auch den Namen der Strasse erklären oder wusstet Ihr warum es dort eine Gerostrasse gibt. Nähere Erklärungen unter www.1000jahre-gehren.de
Ich war auch krank und habe mich im “Schloß” meiner Frau von selbiger gesund pflegen lassen. Wird dann in 1000 Jahren eine Strasse in Goßmar auch nach ihr benannt? Eher wohl nicht. Na gut, darüber ein anderes mal. Jetzt erstmal auf zum Dorffest 2010. Kann mir einer von den Einheimischen sagen, wie lange schon Dorffeste in Goßmar gefeiert werden. Wenn nicht legen wir das fest und feiern eben das Dreiundzwölfzigste und alle können kommen und mitfeier, so.
Bis zum 19.06.2010 pünktlich 20.00 Uhr Offizieller Start !!!!!!!!!!
Euer BGL
webmaster@gossmar.info
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Ich bin ja sooooooooooooo müde
18.5.2010 von admin.
Es ist doch wirklich nicht mehr feierlich. Der Winter hat uns doch lange genug mit seinen Schneemassen in Atem gehalten (Schei… Klimaerwärmung). Ein paar Tage Sonnenschein im März sorgten bei vielen schon für Aufbruchstimmung. Die ersten Feld- und Gartenarbeiten wurden schon erledigt. Es wurde gesät, gepflanzt und nun. Kaum so ein Gewächs traut sich den Kopf aus der kalten Erde zu stecken. Bei dem kalten Wind holt man sich ja den Tod und andere lebensgefährliche Erkrankungen. Es ist aber Frühling, mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein, kenn ich so von früher. Na toll. Ich befinde mich zur Zeit in einen nahtlosen Übergang vom Winterschlaf zur …? Ja, was ist das jetzt nun, Frühjahrsmüdigkeit? Ohne im Besitz eines gültigen Kalenders zu sein würde ich auf graues Herbstwetter tippen. Nicht mal Moped fahren macht so richtig Spaß, weil man sich den Hintern und diverse andere wichtige oder weniger wichtige Extremitäten erfriert. Die Dorffeste gehen auch bald los. Auch gut, weckt mich bitte wenn es soweit ist, aber nur wenn das Wetter auch richtig schön ist.
Ich leg mich wieder hin
Euer BGL
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Prost Neujahr 2010; Wo ist nur die Zeit geblieben?
5.1.2010 von admin.
“Gesundes Neues Jahr”, hört man an jeder Ecke die Leute sagen. Toll !!! Warum eigentlich? Das alte war doch noch gut, hätte doch noch ein weilchen machen können. Wetter wird deswegen auch nicht besser und der ersehnte Lottegewinn wird wegen dem neuen Jahrzehnt auch nicht kommen, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit nicht höher. Also gut, spiel ich halt auch mit und schlage mir die Nacht um die Ohren, eigentlich sollte man mal ausschlafen, wäre wichtiger. Von Weihnachten gerade die letzten Reste vertilgt und auf Normallevel zurück geschaltet. Vorräte auffüllen, stundenlange Parkplatzsuche und an den Kassen anstehen. Ob es im neuen Jahr nichts mehr gibt, jedenfalls sehen manche Einkaufskörbe so aus. Es darf ruhig ein bißchen mehr sein.
Noch ein letztes Aufbäumen und dann hat uns der Alltag wieder, mit all seinen kleinen und großen Problemen. Aber das ist ja erst nächstes Jahr, nämlich morgen. Na gut, ist ja noch ein Wochenende zum abmatten.
Auf zur Silvesterparty an die sich nahtlos die Neujahrsparty anschliesst. Höre mir die dummen Sprüche von halb betrunkenen Personen an, erhöhe meinen eigenen Alkoholpegel um diese auch zu verstehen, lass mir für mehrere 100 €uro Raketen und Knaller um die Ohren fliegen, um diese dann Neujahr mit leicht geröteten Augen, Kopf- und Gliederschmerzen bei Minusgraden mühselig wieder einzusammeln. Na Prost Neujahr. Und nun.
Die selben Menschen die sich freudig um 0.00 Uhr in den Armen lagen erzählen mir ein paar Tage später wie besch….eiden dieses Jahr wird. Die Nachrichten im Fernseher sind auch nicht gerade dazu angetan euphorisch hurra zu schreien. Warum sind wir eigentlich so glücklich wenn ein Jahr vorbei geht. Weil wir bald wieder Geburtstag haben und ein Jahr älter werden, weil wir ein paar Wochen brauchen um uns an das schreiben von 200910 zu gewöhnen, weil das Auto schon wieder zum TüV muss, die Versicherungen, Steuern und sonstige Abgaben erneut fällig werden? Ich hab es noch nicht verstanden. Man(n) muß ja auch nicht alles verstehen, sagt(sagen) meine Frau(en) immer.
Dies Jahr ist wieder Ostern, Pfingsten, Weihnachen und Silvester. Mir egal, ich geh dann einfach nicht mehr hin, so.
Alles Gute wünscht Euch allen, egal warum, eben nur so
BGL
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Ihr habt ja alle so Recht
29.7.2009 von admin.
Bei unserem Dorffest am Wochenende wurde ich auch auf den Blog unserer Homepage angesprochen. Es sollten doch mal ein paar neue Geschichten geschrieben werden. Aber mir fällt auch nicht immer was Neues ein.
Ich könnte fast das selbe schreiben wie im letzten Jahr. Die Tombola war für mich ein totales Verlustgeschäft und mein dähmlicher Leasing Hahn hat auch in diesem Jahr keinen einzigen Krächser von sich gegeben, zusammen mit 3 anderen, die wohl allesamt noch nicht festgestellt haben, dass sie zukünftig keine Eier legen brauchen, sondern einfach nur stolz krähend durchs Leben wandern müssen. Der Siegerhahn hatte 103 Kräher in einer Stunde zu verzeichnen. Die Frage ob ich wenigstens das Beil durch Losentscheid gewonnen habe, erübrigt sich von selbst (siehe 2008). Ich bin ja sowie so der Meinung, dass sich die Emanzipation des weiblichen Geschlechts mittlerweile im Tierreich herumgesprochen hat und auch die Hähne nicht mehr viel zu krähen haben. (Statistik: 2008 nicht krähende Hähne 2; 2009 nicht krähende Hähne 4)
Aber egal, ich glaub die Gewinner unseres Kalbes (Schätzen Sie das Geburtsdatum/-uhrzeit) hat ein viel größeres Problem. Dank ihres Sohnes, welcher auf 8 h Genauigkeit schätzte, sind die glücklichen Besitzer eines Reihenhauses nun auch noch Besitzer eines 10 Wochen alten Kalbes. Freude über einen Hauptgewinn sieht anders aus liebe Fam. M. aus G. Aber Junior hat sich gefreut, bis er feststellen mußte, dass so ein Tier nicht nur niedlich ist, sondern auch fressen muß, welches nach einiger Zeit den gegenüberliegenden Ausgang entweicht und dies meist mit totaler Veränderung der Konsistenz und des Geruches. Aber es ist ja sooooooo niedlich.
Da kann man nur viel Erfolg wünschen und eines weiß ich ganz genau, die Futtermenge die man vorne reinstecken muß, wächst ständig und ebenso vergrößert sich äquivalent die Menge, welche das Tier verlasst.
Schöne Urlaubszeit allen und volles Mitgefühl den neuen Großtierhaltern
Euer BGL
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Die Qual der Wahl
21.8.2008 von admin.
28. September 2008 Kommunalwahlen. Eine Wahlperiode ist fast abgeschlossen. Man blickt zurück, was haben wir erreicht. Zweifel, dies und das hätte besser sein können, die Zeit das leidige Thema, Familie, Arbeit, Freizeit, ich muss besser koordinieren, aber ich bin halt so chaotisch. Stress beflügelt die Sinne. Adrenalin pur und dann wird es auch. Andere begeistern und sich freuen über das Erreichte, um Minuten später schonungslos kritisiert zu werden. Stellung beziehen, sich rechtfertigen, obwohl man nur das Beste wollte. Versammlung, wenn andere mit der Familie zu Hause sitzen und entspannen, sich streiten um den besten Weg zum Ziel zu finden, Nerven aufreiben. Entschlüsse fassen, die immer einen Kompromiss darstellen und somit nicht allen gerecht werden. Am nächsten Tag belächelt werden weil man in die “Schlagzeilen” gekommen ist.
Überwiegen die schönen Momente, die uns immer wieder anspornen weiter zu machen? Und es kommt die Frage: “Stellt man sich wieder der Wahl oder lässt man es andere viel besser machen. Kandidaten gibt es ja genug, oder nicht? Zweifelnde Fragen, nochmal oder jetzt die Anderen. “Bist du nicht auch schon alt genug.” Es könnte doch auch interessant sein, in der zweiten Reihe zu stehen, zu helfen wenn man gebraucht wird, selbstverständlich, aber nicht müssen weil keine Zeit, beim Dorffest einfach nur hingehen und sich freuen, mit Freunden an der Theke zu stehen ohne nach 5 min los zu rennen, weil der nächste Programmpunkt vorbereitet werden muss, oder noch viel schlimmer, man könnte sogar mal mit der Frau, ich mein die Eigene, mehr als nur die Eröffnungsrunde tanzen.
Gedanken die man sich so macht, am Tag vor der Abgabe der Wahlvorschläge. Aber was soll´s , nicht immer werden Entschlüsse logisch nachvollziehbar getätigt und schon gar nicht von Männern. Noch ne Runde, so das Volk es will.
Ich schreibe meinen Namen in die Wahlvorschlagsliste ein und beantworte alle Fragen nach bestem wissen und Gewissen, auch die, die völlig dämlich und unverständlich gestellt sind.
Der Hund bellt, der mit der Steuermarke am Halsband. Sein Freund der Postbote kommt.
Ich geh zum Briefkasten, wie immer Werbung und Rechnungen. Oh, die Handyrechnung. Ich öffne den Umschlag gleich vor der Tür. Ich schau auf die Summe.!??? War ja auch Dorffestvorbereitung, nächsten Monat ist es wieder weniger, tröste ich mich und fülle meinen Wahlvorschlag weiter aus. Fertig, jetzt noch zur Verwaltung und dann gut. Während der Fahrt dorthin erinnert mich eine freundlich orange leuchtende Lampe daran zu tanken.
Zweifel? Nein, trotz alledem.
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